Basis-Politik-Deutschland
Aufbruch in eine neue Politik

Arbeits - Los

Wer seinen Job verliert, darf nicht auch noch seine Würde verlieren. Es muss endlich Schluss sein, Arbeitslose als Versager abzustempeln. Ziel muß es sein, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und nicht die Arbeitslosen!

1. Sinnvoll Weiterbilden

Heute werden viele Arbeitslose in irgendwelche Maßnahmen gesteckt, nur um die Zahlen zu schönen. Damit ist niemandem gedient. Die Ausgaben für den Staat wachsen sogar an. So etwas wird es künftig nicht mehr geben! Durch unseren Vorstoß, Arbeit zu teilen, wird das Los derer, die Arbeit haben erleichtert, weil sie sich nicht mehr aufreiben müssen. Das Los der Menschen ohne Arbeit wird verbessert, da mehr Menschen wieder am Arbeitsleben teilnehmen. Damit müssen auch keine Statistiken mehr geschönt werden und viele Maßnahmen, die nur diesem Zweck dienten, fallen weg.
Das bedeutet für die Gemeinschaft keine unnötigen Kosten für fragwürdige Maßnahmen um Arbeitslose bei der Stange zu halten. Durch die moderne Technik läßt sich Arbeit besser teilen. Warum sollen Menschen vor Überlastung zusammenbrechen, wenn genügend Menschen keine Arbeit haben? Arbeit teilen bedeutet Entlastung für alle!

2. Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung schützt Menschen davor, nach Verlust ihres Arbeitsplatzes ohne Einkommen da zu stehen. In Zukunft werden Unternehmen viel mehr Menschen einstellen. Das bedeutet, dass wieder mehr Menschen eine Tätigkeit finden. Da zudem auch die Arbeitszeiten für einzelne reduziert werden, verteilt sich die Arbeit auf mehrere Interessenten. Da Unternehmen auch passive Mitarbeiter einstellen, wird Arbeitslosigkeit bald der Vergangenheit angehören.
Doch bis es so weit ist, werden alle Leistungsansprüche aus Steuermitteln bedient  Hier fließen Einnahmen aus der Solidarabgabe die Unternehmen auf ihre Gewinne leisten ein. Dafür ist der Leistungsbezug auf 12 Monate begrenzt.
Da aber die Arbeitnehmer komplett von der Einkommenssteuer befreit sind, können sie privat Vorsorgemaßnahmen treffen. Durch unsere Bodenreform erhält zudem jeder Bürger Anteile an den Bodennutzngsgebühren. Diese Gelder stellen ein Zusatzeinkommen dar, welches sich sehr gut für Investitionen in private Vorsorge eignet. Wir sehen uns durchaus in einer liberalen Grundausrichtung. Persönliche Freiheit, die auch mit persönlicher Verantwortung einher geht. Doch dazu wollen wir auch die notwendigen Spielräume schaffen. Wir rechnen mit einer Übergangszeit von 7 bis 9 Monaten.

Grundabsicherung

Wir lassen keinen Menschen ohne Hilfe. Menschen die, allen Bemühungen zum Trotz, nicht in Arbeit kommen, oder Menschen die auf Grund von Krankheit oder Behinderung nicht arbeiten können, brauchen die Solidarität unserer Gesellschaft. Daher werden wir eine steuerfinanzierte Grundsicherung einführen. Diese bemißt sich nach der Pfändungsfreitabelle. Für Singles Minus 30%, für Familien Minus 20%. Das Bedeutet, eine alleinstehende Person würde derzeit 728 € im Monat erhalten, eine Familie mit zwei Kindern 1728 € im Monat. Selbstverständlich soll es damit nicht getan sein. Wir werden jedem Menschen die Möglichkeit bieten, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter zu entwickeln um wenigstens als passive Mitarbeiter einsetzbar zu sein. Alternativ dazu bekommen Betroffene eine Liste mit ortsansässigen Vereinen. Dort werden immer ehrenamtliche Helfer benötigt. So ist allen gedient: Die Betroffenen können die Leistungen in Würde annehmen und haben eine Aufgabe, die ihnen Spaß macht, da sie sich ja den Verein selbst aussuchen. Die Vereine, welche oft nur über knappe Mittel verfüge, bekommen Unterstützung. Es werden dadurch keine regulären Arbeitsplätze gefährdet, da solche Vereine selten hauptamtliche Helfer beschäftigen können.
Hilfe nicht durch Sanktionierung, sondern durch Motivation, denn jeder Mensch möchte gebraucht werden. Also gilt es, genau dieses Gefühl den Betroffenen zu vermitteln!