Basis-Politik-Deutschland
Aufbruch in eine neue Politik

Freiheit

Freiheit

Oft besungen, ist Freiheit sogar Bestandteil unserer Nationalhymne. Unsere Politiker werden nicht müde unsere Freiheit zu preisen. Doch sind es gerade unsere Politiker, die unter dem Deckmantel der Bewahrung, unsere Freiheit mehr und mehr beschneiden. Überwachung ist immer ein Zeichen, eine Vorstufe der Unfreiheit. Im Vertrag von Lissabon sind Positionen enthalten, die Freiheitsrechte massiv beschneiden. Sei es Versammlungsfreiheit oder Demonstrationsfreiheit.
Freiheit mußte oft blutig erkämpft werden und ist stets in Gefahr verloren zu gehen. Der Mensch ist frei geboren, sagen die Philosophen . Schrei nach Freiheit heißt ein bekannter Film. Selbst die Religion gibt zu, dass der Mensch als freies Wesen erschaffen wurde.
Warum tun wir uns also so schwer mit der Freiheit?

Vielleicht weil Freiheit immer ein relativer Begriff ist. Freiheit ist in einer Gesellschaft niemals ultimativ möglich. Denn jede Freiheit muss dort enden, wo die Freiheit des Mitmenschen beginnt. Deshalb ist Freiheit so leicht zu gefährden.
Aber wir wollen trotzdem nicht auf Freiheit verzichten.

- Die Freiheit der Entscheidung
- Die Freiheit unsere Meinung zu äussern
- Freiheit unser Leben zu gestalten
- Freiheit im Glauben oder Nichtglauben
- Freiheit  zu lieben wen wir wollen

Das alles ist immer eine relative Freiheit. Doch mehr als diese kann in einer Gesellschaft nicht geboten werden.
Nehmen wir die Arbeitswelt. Wir können frei wählen, welchen Beruf wir ergreifen. Wir können frei wählen, in welchen Unternehmen wir arbeiten wollen. Doch wir können nicht frei bestimmen, wie unsere Arbeit beschaffen ist. Gerade die Arbeitsumstände haben großen Anteil an dem Maß Freiheit, der uns zu Teil wird. Menschen, die im Niedriglohnbereich arbeiten müssen, haben weniger Freiheit. Denn sie können oftmals nicht einmal den Lebensunterhalt sichern. Wer ums tägliche Überleben kämpft hat keinen Raum für Kunst, Hobbys oder Kultur.
Wer dafür aber keine Räume hat, ist in seiner Freiheit eingeschränkt. Noch schlimmer ist es um Menschen bestellt, die zu ihrem Arbeitseinkommen noch staatliche Leistunge beanspruchen müssen.  Diese Menschen müssen noch Eingriffe des Staates erdulden. Teilweise sind sie Willkür seitens der Behörde ausgesetzt. Deshalb ist unser Programm darauf ausgerichtet, den Menschen ein Einkommen zu ermöglichen, dass ihnen ein Höchstmaß an Freiheit bietet.

Wir können frei wählen welcher Glaubensgemeinschaft wir angehören, aber nicht welche Inhalte der Glaube umfaßt. Da es keinen Beweis gibt, welche Religion die richtige ist, muss Freiheit des Glaubens unbedingt gewahrt bleiben.
Wir wollen jeder Glaubensrichtung die Möglichkeit der Entfaltung bieten. Doch wenn Anhänger einer Religion dazu aufrufen, die Freiheit des Glaubens für andere Menschen abzuschaffen, wenn Religion dazu benutzt wird, Freiheit zu beschränken, sei es bei der Partnerwahl, der Kleidung oder gar der Selbsbestimmung von Menschen, dann muss eine Grenze gezogen werden. Auch für Religionen muss gelten, ihre Freiheit endet, wo die Freiheit der anderen beginnt. Im Ernstfall muss sogar möglich sein, bestimmten religiösen Strömungen ihren Sonderstatus wieder zu entziehen. Wenn religiöse Gruppierungen gegen unsere freiheitliche Grundordnung agieren und propagieren, muss eine Möglichkeit des Verbotes gegeben sein.

Es steht uns frei zu lieben, wen wir wollen. Doch ist uns immer die Grenze gesetzt, dass diese nicht erwidert wird. Wir tolerieren gewisse Neigungen als persönliche Freiheit, wenn sie ohne Zwang ausgeübt werden. Doch müssen wir andere schützen, die gegen ihren Willen zu Handlungen gezwungen werden. Das gilt insbesondere bei Kindern!

Daher gilt, dass wir Regeln brauchen, damit nicht Einige ihre Freiheit dahingehend nutzen,  Andere unter ihren Willen zu zwingen. Doch Regeln bedürfen Kontrolle um Verstöße aufzudecken. Verstöße müssen geahndet werden. Aufklärung hilft Verstöße zu vermeiden. Es gilt letztlich immer die richtige Balance zu finden zwischen Freiheit und Schutz.