Basis-Politik-Deutschland
Aufbruch in eine neue Politik

Zukunft bilden!

1. Allgemeines

Da Deutschland nicht über besonders viele Bodenschätze verfügt, muß aus den geistigen Ressourcen der Bevölkerung das Optimale gemacht werden. Um dies zu gewähren, ist es unerläßlich, jede/n Bürger/in nach seinen/ihren Fähigkeiten und Talenten optimal zu fördern. Da es ganz Deutschland betrifft, setzen wir uns für einheitliche Bildungsstandards ein. Hier muss endlich Schluss sein mit kleinstaatlicher Abgrenzungspolitik. Lehrpläne müssen für alle Schüler in Deutschland gleich sein.Wir werden Kompetenzen auf den Bund verlagern, künftig wird es nur ein Bundesministerium für Bildung geben!

Das Recht auf freien Bildungszugang ist ein Grundrecht und sollte im Grundgesetz verankert sein. Nur wenn Bildung für alle frei zugänglich ist, kann sich eine Wissensgesellschaft herausbilden. Wissen entsteht aus Bildung und Erfahrung. Die Erfahrung machen die Menschen selbst, die Bildung muß ihnen geboten werden.
Nicht wirtschaftliche Verhältnisse dürfen entscheiden, wer an welchen Bildungsangeboten teilhaben kann,
sondern ausschließlich Begabung, Talent und der Wille sich zu bilden. Hier ist der Staat als Investor gefragt! Bildungseinrichtungen sind zunehmend in miserablem Bauzustand. Ausstattung der Bildungseinrichtungen entspricht oft nicht dem neuesten Stand. Investitionen in den Kernbereichen des Staates sind auch Impuls für die Wirtschaft. Gerade an diesen Investitionen hängen Aufträge und somit Arbeitsplätze.
 
2. Vorschule/Schule

Hier entstehen auch viele neue Jobs, da ein so breites Bildungsangebot auch den Einsatz von mehr Personal benötigt. Langfristig wird es eine Investition in eine gut ausgebildete und sozial kompetente Generation sein. Dies wiederum kommt uns als Wirtschaftsnation besonders zu Gute und dadurch können auch gut bezahlte Arbeitsplätze besetzt werden, für die in Deutschland hoher Bedarf besteht.

2.1 Frühkindliche Bildung:

In den Kindergärten und Vorschulen dürfen Kinder gerne spielen. Sie sollen dort lernen, zu kommunizieren und Gemeinsinn erlernen durch kindgerechte Projektarbeit. Damit sich auch Frauen beruflich frei entfalten können, soll eine flächendeckende Versorgung mit Kindertagesstätten etabliert werden. Ab dem 4. Lebensjahr sind Kinder in der Lage, solche Projektarbeiten unter Anleitung in Angriff zu nehmen. Auch zeigt sich in diesem Alter bereits, ob es Sprachprobleme und/oder Konzentrationsprobleme gibt.
Durch den Einsatz gezielt geschulter Erzieher/innen soll bereits in diesem Alter gegengesteuert werden. Gerade im Hinblick auf die Integration nichtdeutscher Kinder ist es unablässig, Kinder an die deutsche Sprache heranzuführen. In speziellen Fördergruppen kann gezielt an Defiziten gearbeitet werden.

2.2 Schule:

Die Schule soll die Kinder und Heranwachsenden auf das Leben vorbereiten. Sie soll den Kindern helfen, sich zu orientieren, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und sie an das Berufsleben heranführen.
Daher gilt es Lehrpläne konsequent zu überarbeiten.
Es geht künftig nicht mehr darum, möglichst viel Stoff zu vermitteln, sondern den sinnvollen Stoff!
Ein Beispiel ist hier der Mathematikunterricht:
Im Buddhismus mag es ja schön sein, den Weg als Ziel zu sehen. Aber im Berufsleben zählt das Ergebnis!
Es kann nicht sein, dass Kinder nur nach dem Rechenweg bewertet werden. Derzeit bekommt ein Kind mit der falschen Lösung aber dem richtigen Weg eine bessere Bewertung,  als ein Kind mit dem richtigen Ergebnis aber einem anderen Weg! Einen Arbeitgeber interessiert es aber später nicht, auf welchen Wegen die Lösung zu Stande kommt. Für ihn zählt ausschließlich, dass das Ergebnis richtig ist!

So muss auch der Lehrplan umgestaltet werden.
Dies sind gewaltige Aufgaben, die zu meistern nur mit gut ausgebildeten und motivierten Pädagogen und Sozialarbeitern möglich ist. Die Schulen müssen in einen Hort des Aufgehobenseins verwandelt werden. Ziel muß es sein, schon früh Begabungen zu entdecken und gezielt zu fördern. Schwerpunkt muß auf der Förderung von Begabungen und Talenten liegen. Denn in der Regel macht man die Dinge, die man gut kann auch gerne. Dazu muß eine Schule mit den optimalen Lehrmitteln ausgestattet werden. Stures büffeln ist nicht Ziel einer vernünftigen Bildungspolitik, sondern das vermitteln von Wissen in allen Bereichen, die das Leben bedingt: ( Lesen, Schreiben und Rechnen). Denn diese Fähigkeiten bedarf es in allen Berufszweigen und im alltäglichen Leben.

Darüber hinaus sollen Klassen schon früh nach Begabungen zusammengestellt werden. Schwerpunkte können Sprachen sein, Naturwissenschaftliche Fächer, Handwerk und Technik, mathematische/wirtschaftliche Fächer oder auch künstlerische Fächer sein. Jeder Mensch hat eine Begabung in mindestens einem dieser Felder. Die Grundfächer Deutsch und Rechnen werden ergänzt, durch einen Geschichts-, Gemeinschaftskunde- und Ethikaspekt. In Ethik werden sowohl soziale als auch religiöse Themen behandelt, so dass eine Information über alle Religionen den Heranwachsenden erst möglich macht,
das Recht auf freie Religionsausübung zu nutzen.
 
Als Liberale gibt es für uns kein Dogma für ein Schulsystem. Das mehrgliedrige System kann neben Gesamtschulen durchaus bestehen. Wichtig ist nur, dass im dreigliedrigen Schulsystem eine Durchlässigkeit in allen Alterstufen ermöglicht wird. Ab der 8.Klasse sollen Betriebe in die Bildung einbezogen werden, in dem Betriebe Berufsbilder an Schulen vorstellen und Praktika so wie Ferienjobs in den Schulen anbieten. Ziel muß es sein, Heranwachsende nach dem 9 Schuljahr auf eine Berufsausbildung in Handwerk, Industrie und Handel vorbereitet zu haben. Damit wäre ein Fachschulabschluß gewährleistet. Mit dem Oberschulabschluß ein Jahr später sollten Ausbildungen im wirtschaftlichen-, technischen-, naturwissenschaftlichen-, verwaltungs- und sozialen Bereich möglich sein. Für manche Berufsbilder sollte dieser Schulabschluß auch für den Besuch der entsprechenden Akademien ausreichen. Auf ein Studium oder den Besuch einer höheren Akademie soll der Hochschulabschluß nach 12 Jahren hinarbeiten.

2.3 Neue Berufe etablieren

Durch den Wandel von der Industriegesellschaft in eine Informationsgesellschaft, entstehen viele neue Berufsbilder und Anforderungprofile. Die Politik ist verpflichtet, diese Berufe schneller in Ausbildungsverordnungen zu integrieren. Alternative Berufsbilder müssen ebenfalls schneller anerkannt werden. So können Bewerber auch dafür Mittel aus dem Berufsausbildungs - Gesetz erhalten.
 
3. Universitäten

Der Universitätsabschluß stellt die höchste Bildungsstufe dar. Entsprechend muß sowohl den Studenten als auch den Dozenten ein Umfeld geboten werden, die höchsten Leistungen bringen zu können.Da Bildung ein Grundrecht sein muß, ist der Zugang zu allen Studiengängen ohne Studiengebühren zu ermöglichen.
Private Universitäten sollen erlaubt sein, diesen ist es gestattet Gebühren zu erheben, wenn diese nicht dazu genutzt werden, bestimmte soziale Schichten vom Studiengang fernzuhalten. Daher werden private Universitäten verpflichtet, Stipendien an Begabte aus einkommensschwachen Familien zu vergeben. Die Universitäten sollten in ständigem Dialog mit der Wirtschaft stehen. Praktika in den Betrieben sollen bereits Erlerntes vertiefen und berufliche Inhalte in den Unterrichtsstoff transportieren.

3.1 Neue Studiengänge:

In einer Zeit, in der sich die Wirtschaft immer schneller verändert, entstehen zahlreiche neue Berufsbilder.
Es muß erreicht werden, dass erforderliche Studiengänge schnellstens Einstieg in die Universitäten finden.
Die Wirtschaft ist in einer Zeit des rasanten Wandels darauf angewiesen, schnellstens Fachkräfte zugeführt zu bekommen. Selbst wenn dies bedeutet, bestimmte Vorlesungen von Dozenten ohne akademische Vorbildung abhalten zu lassen. Gerade im Bereich MLM und Internet gibt es Berufsbilder, die in eine Universitätsausbildung integriert werden können. Zum Beispiel BWL-Studium mit Schwerpunkt Networkmarketing oder Direktmarketing.

3.2 Akademien:

Akademien bilden eine gute Ergänzung zu Universitäten.
Hier ist Platz für Ausbildungen die weniger zeitaufwendig sind. Zum Beispiel Akademien für Heilpraktikerausbildungen ( 2 bis 3 Jahre ausreichend ) Zertifikatslehrgänge für Fußpflege, Kosmetik, Kosmetik mit Fachrichtung Maske. Zertifikat für Webmaster mit Schwerpunkt Empfehlungsmarketing. Hypnose und Akupunktur sind Berufsbilder, die durchaus mit einem Zertifikatslehrgang aufgewertet würden. Die Bezeichnung wäre eben zertifizierter Hypnotiseur oder Akupunkteur. Wie bereits erwähnt, im Vordergrund von Bildungspolitik soll die Förderung von Talenten stehen. Jeder Mensch hat ein Talent. Ziel der Bildung ist es, Menschen zu zeigen, wie sie ihr Talent nutzen können, wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Es gibt bereits private Einrichtungen, nur fehlt diesen Berufen teilweise eine staatliche Anerkennung. Einheitliche Ausbildungsinhalte zu schaffen ist hier die vordringliche Aufgabe der Politik. Staatliche Einrichtungen sollen hier den Vorteil haben, dass keine Kursgebühren anfallen und dass Absolventen Mittel nach dem BAföG beantragen können.

3.3 Forschung an Universitäten:

Universitäten spielen in der Forschung eine große Rolle. So sollen die Forschungseinrichtungen von Universitäten immer auf dem neusten Stand sein. Hier sind große Investitionen seitens der Politik notwendig. Kooperationen mit privaten Forschungseinrichtungen und Unternehmen sind nachhaltig zu fördern. Forschungsergebnisse der Universitäten kommen der gesamten Gesellschaft zu Gute. Ein reger Informationsaustasch soll Kräfte bündeln und Synergien freisetzen.

4. Erwachsenenbildung

Bildung soll etwas für jedes Alter sein. Volkshochschulen spielen eine große Rolle, möglichst breiten Teilen der Bevölkerung ein Bildungsangebot zu unterbreiten. Ob es darum geht, einen Schulabschluß nachzuholen oder einen Kurs in mediterraner Küche zu belegen, nirgendwo ist das Bildungsangebot breiter gestreut, als in Volkshochschulen. Daher ließen sich Zertifikatslehrgänge hier unproblematisch integrieren. Die Mittel hierfür dürfen nicht gekürzt werden, im Gegenteil, sind zusätzliche Mittel bereit zu stellen! Denn Menschen die sich weiterbilden sind aktiv. Sie werden weniger krank und sie tragen dazu bei, durch Bildung die Wissensgesellschaft voranzutreiben. Gelder die in Bildung und Forschung fließen, sind langfristig die renditereichsten Investitionen!